MEMA Netzwerktreffen

Böckmann Fahrzeugwerke öffnen Werkstore für das MEMA-Netzwerk

Rund 40 Gäste aus dem emsländischen Metall- und Maschinenbau erleben CNC-Technologie und Robotik im laufenden Produktionsbetrieb

Am 26. August 2026 durften wir rund 40 Teilnehmende des MEMA-Netzwerks an unserem Produktionsstandort in Lastrup begrüßen. Gemeinsam mit der moduco GmbH aus Lingen gewährten wir den Gästen praxisnahe Einblicke in unsere Bauteilfertigung, den Einsatz moderner CNC-Technologien und eine Roboteranlage im laufenden Produktionsbetrieb.

Das vom Landkreis Emsland initiierte MEMA-Netzwerk verbindet Unternehmen aus dem Metall- und Maschinenbau entlang der Ems-Achse. Ziel ist es, die regionale Zusammenarbeit, den Wissenstransfer und die Innovationskraft zu fördern.

Vor Beginn des Rundgangs stellte Justus Böckmann, der das Unternehmen gemeinsam mit Stella und Klaus Böckmann führt, die Böckmann Fahrzeugwerke, unsere Produktpalette und die inzwischen 70-jährige Unternehmensgeschichte vor. Anschließend erhielten die Gäste einen Blick hinter die Kulissen unserer Bauteilfertigung.

Im Mittelpunkt stand die Vorfertigung zentraler Komponenten für unsere Pferde- und Pkw-Anhänger. Mithilfe moderner CNC-Technologien fertigen wir diese Bauteile effizient und präzise – eine wichtige Voraussetzung für die konstant hohe Verarbeitungsqualität, für die Böckmann seit sieben Jahrzehnten steht.

Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der Roboteranlage der moduco GmbH, die bei uns im täglichen Produktionsbetrieb eingesetzt wird. Stephan Feldker, Gründer und Geschäftsführer von moduco, erläuterte zunächst die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der modular aufgebauten Roboterlösungen. Durch standardisierte Module können die Systeme jederzeit erweitert oder für andere Anwendungen angepasst werden.

Anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher live erleben, wie die Robotik unsere Produktionsprozesse unterstützt. Die Automatisierungslösung übernimmt das präzise Auflegen und Entnehmen platinenförmiger Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen an unserem CNC-Fräszentrum. Dabei verarbeitet das System großformatige Platten mit einer Länge von bis zu 3.020 Millimetern und einer Breite von bis zu 2.100 Millimetern.

Durch die Aufteilung der Fräse in zwei separate Arbeitsbereiche kann der Roboter die Anlage im effizienten Pendelbetrieb beschicken. Dadurch reduzieren wir Nebenzeiten und verringern den Personalaufwand im laufenden Betrieb deutlich.

Neben der Werksbesichtigung bot der Netzwerkbesuch allen Teilnehmenden Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zu fachlichen Diskussionen.

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